Kartenlegen-Seminare am lebenden Objekt
26. Februar 2011 von esoteriktante
Hach schön, endlich Wochenende, und es riecht schon so schön nach Frühling. Ich bin ja sowieso ein Sonnenkind. Ich sitze und brüte Mal wieder über meinen Tarot Karten, sie sind so faszinierend, aber ich bekomme das nicht in meinen Kopf. Was mache ich denn nur falsch? Ich habe vorgestern eine Tageskarte gezogen, es war der *Bube der Münzen. Der bedeutet ja, die Möglichkeit zu Geld und Besitz zu kommen, nicht materiell bedeutet er einen wertvollen und bereichernden Impuls zu bekommen oder eine gewichtige Zusammenkunft. Ich habe gestern den ganzen Tag nichts erlebt, was auch nur Ansatzweise in diese Richtung ginge, und ich habe wirklich jede Minute darauf gewartet, hmm?
Genau wie kürzlich, da war es *Der Turm, oh Schreck, als Tageskarte, er bedeutet, etwas bricht mit der Gewalt einer Katastrophe über einen herein, erzwungene Neuorientierung und Enttäuschungen, an dem Tag war ich zwar extrem vorsichtig, aber es war trotzdem ein lustiger Tag. Ich habe viel gelacht und überhaupt nur Angenehmes erlebt. Entweder sehe ich das alles vollkommen falsch, oder ich sollte wirklich die Finger davon lassen. Ich meine, wenn ich mich z.B. mit Veda von STREGATO unterhalte, dann kann sie die Karten zuordnen und erklären als hätte sie nie was anders gemacht, oder die Weisheit wirklich mit Löffeln gefressen, oh, hoffentlich ließt sie das nicht eines Tages, aber es stimmt, sie ist dafür geboren.
Sie ermuntert mich immerzu nicht aufzugeben, und immer öfters nehmen unsere Gespräche den Charakter von Tarot Seminaren an, aber hey, gehaltvoller bekomme ich es nimmer. Bei Lavinnia versuche ich immer etwas mehr zu lernen über die Lenormand-, oder Kipperkarten, irgendwie muss ich doch für ein Kartendeck geschaffen sein, wenn das stimmt, dass jeder das Kartenlegen erlernen kann. Aber wisst Ihr was ich glaube? Ich glaube, dass bei mir irgendwann der Moment kommt, wo ich erkennen kann, wie man die Kartenbilder mit realen Erlebnissen verknüpft, darauf kommt ja schließlich an. Wenn es nur die Kartenbilder wären, es kommen ja noch die Zeiten dazu.
Ich finde es sehr interessant, dass auf mancher Esoterik Hotline Kartenleger, Hellseher und Wahrsager arbeiten, die Zeiten ganz gut bestimmen können, und auf anderen Lines kann man Zeiten angeblich überhaupt nicht bestimmen. Es ist mir aufgefallen, dass sich anscheinend gleich und gleich wirklich gern gesellt. Genauso verhält es sich mit Voraussagen über die Gesundheit, auf manchen Hotlines findet man verstärkt Lebensberater die gesundheitliche Voraussagen machen, und auf anderen Lines wiederum sehr selten. Aber ich glaube, den Charakter einer Hotline bestimmt in erster Linie der Linebetreiber, oder die Line Inhaber.
Sie drücken den Stempel auf, da bin ich mir sicher. Wenn ich eine Hotline hätte, und ich hätte meine Probleme mit Engeln und Religiösem überhaupt, dann würde ich garantiert auch keine Berater einstellen, die sich als Engelmedium oder als Berater, die mit Christus Energie arbeiten vorstellen. Oder ich würde aus eigenen Erfahrungen wissen, dass es schwierig ist Zeiten zu bestimmen, dann hätte ich auch so meine Probleme mit Lebensberatern die behaupten, Zeiten exakt bestimmen zu können, das muss ich ehrlich zugeben. Aber bei STREGATO habe ich richtig Glück gehabt, da kann man alles finden, das zeigt, dass die Linebetreiber da sehr aufgeschlossen allem gegenüber sein müssen.
Da findet man ein Engelmedium neben einem Kartenleger der Zeiten genau bestimmen kann, da gibt es Astrologen und Ritual Experten einträchtig nebeneinander mit Hexen und Healing Experten. Aber zurück zu meinen missglückten Kartenlegen Versuchen. Ich finde es eine sehr gute Idee, direkt von einem Kartenleger das Kartenlegen unplugged zu erlernen, überlegt doch mal, man hat dabei nur Vorteile, 1. man kann den Kartenleger im Vorfeld testen. Man kann feststellen, ob einem die Art Karten zu legen zusagt, ob man es auch in dieser Art erlernen möchte. 2. der Preis, was kosten denn die ominösen Seminare meistens, 500€ – 800 € meine Damen und Herren, und für was?
Das ich mich eine Woche lang im Trockenschwimmen üben soll? Wo ich nicht weiß, ob die Seminarleiterin auch wirklich was drauf hat? Was sagen schon Diplome? Wenn ich wollte, dann könnte ich mir jeden Tag so ein Ding selber basteln, eine fingierte Telefonnummer von einer alten Bekannten die den ganzen Tag zuhause ist, und die ohne Probleme bestätigen wird, dass sie eine berühmte Kartenlegerin ist, bei der man besagte Diplome bekommt, fertig. Ich weiß von solchen Praktiken in den USA, da wird es das auch bei uns geben. So kann ich in der Praxis lernen, von gut trainierten und erfahrenen Kartenlegern, wie sie vornehmlich auf Lines wie STREGATO zu finden sind. Abends schön gemütlich und entspannt nach dem duschen, Puschen an, Wohlfühlklamotten, ab auf die Couch mit einem Glas Wein, Kerze angezündet, Karten bereitgelegt und Nummer von der Kartenlegerin des Vertrauens gewählt.
Herrlich. Und wenn man das Mal so nachrechnet, dann ist der Preis wirklich vertretbar. Z.B. die Minute würde, wie bei STREGATO, 1,24 € aus dem deutschen Festbnetz kosten, dann hätten wir einen erstklassigen Intensiv Kartenlegen Kurs für 74,40 € die Stunde. Einmal die Woche kann ich mir das leisten, und die übrige Zeit übe ich eben. Und wenn ich mal ne kurze Frage habe, dann rufe ich eben mal zwischendurch für 5 oder 10 Min an und Frage nach. Macht das jemand so ähnlich wie ich? Ich würde mich freuen, wenn irgendjemand über seine Erfahrungen hier berichten würde. Schönes Wochenende und liebe Grüße Eure Esoterik Tante Marie.
